01 Klinik
Krankenhäuser & MVZ
Viele Geräte, viele Hände, drei Schichten: Der Meldepunkt macht jede Station meldefähig — die Medizintechnik bekommt vollständige Vorgänge statt Flurfunk.
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Lösung · Medizintechnik & Labor
In Klinik, Praxis und Labor ist eine Gerätestörung kein Ärgernis — je nach Gerät ist sie ein dokumentationspflichtiger Vorgang. Gemeldet wird sie trotzdem oft per Zuruf über den Flur. ServiceID macht aus dem Zuruf eine strukturierte Meldung: eindeutig dem Gerät zugeordnet, mit Zeitstempel und Foto — direkt an Medizintechnik oder Servicepartner. Ohne App, ohne Login, ohne IT-Projekt.
Die Pflichtenlage
Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) macht Betreiber für den sicheren Betrieb ihrer Geräte verantwortlich. Für bestimmte aktive Medizinprodukte gehört dazu ein Medizinproduktebuch — und darin unter anderem die Dokumentation von Datum, Art und Folgen von Funktionsstörungen sowie wiederholten gleichartigen Bedienungsfehlern. Die Unterlagen müssen zugänglich sein, wenn man sie braucht — etwa bei Begehungen.
In der Praxis heißt das: Jede Störung braucht einen sauberen Anfang — wann, welches Gerät, was genau. Genau dieser Anfang geht beim Zuruf über den Flur verloren und muss später mühsam rekonstruiert werden.
Das Problem
„Das EKG in der Drei spinnt wieder“ — so beginnen viele Störungsmeldungen. Wer es hört, ist gerade auf dem Weg woandershin; bis die Meldung die Medizintechnik erreicht, fehlen Zeitpunkt, Gerätekennung und die Hälfte der Beschreibung. Zurück bleibt ein Vorgang ohne Anfang.
Dabei ist die meldende Person die beste Quelle, die es gibt: Sie steht vor dem Gerät, im Moment der Störung. Was fehlt, ist ein Weg, der so schnell ist wie der Zuruf — aber alles festhält. Der Meldepunkt am Gerät ist genau dieser Weg: scannen, Thema wählen, fertig. Gerät, Standort und Zeitstempel schreibt das System selbst.
So funktioniert's im Haus
Der Meldeweg ist bewusst so kurz, dass er im Stationsalltag bestehen kann.
Schritt 01
Jeder Meldepunkt ist eindeutig einem Gerät zugeordnet — mit Standort und den Angaben, die Sie hinterlegen. Die Meldethemen definieren Sie: von „Fehlermeldung im Display“ bis „mechanischer Schaden“.
Schritt 02
Wer die Störung bemerkt, scannt mit der normalen Kamera, wählt das Thema und hängt optional ein Foto der Fehlermeldung an. Keine App, kein Login — auch für Personal, das nur aushilft.
Schritt 03
Die Meldung erreicht Medizintechnik, Haustechnik oder externen Servicepartner — je Gerät konfigurierbar, mit Zeitstempel dokumentiert und als sauberer Ausgangspunkt für Ihre Gerätedokumentation.
Jede Meldung: Gerät · Standort · Thema · Foto · Zeitstempel
Die ehrliche Grenze
Damit kein falscher Eindruck entsteht: ServiceID ist keine Medizinprodukte-Software und ersetzt weder Medizinproduktebuch noch Bestandsverzeichnis noch Ihre Prozesse nach MPBetreibV. Ob und wie Sie die Meldungen in Ihre Gerätedokumentation übernehmen, bleibt Ihre Entscheidung — und die Ihrer QM-Verantwortlichen.
Was ServiceID liefert, ist der Teil, der heute am häufigsten fehlt: der strukturierte, zeitgestempelte Anfang jedes Störungsvorgangs — statt einer Rekonstruktion Tage später. Und noch eine Klarstellung: Gemeldet werden Geräte, nicht Patienten. Die Meldethemen werden so konfiguriert, dass keine Patienten- oder Gesundheitsdaten erfasst werden.
Einsatzorte
01 Klinik
Viele Geräte, viele Hände, drei Schichten: Der Meldepunkt macht jede Station meldefähig — die Medizintechnik bekommt vollständige Vorgänge statt Flurfunk.
02 Praxis
Ohne eigene Medizintechnik-Abteilung zählt der kurze Draht zum Servicepartner — die Meldung geht direkt an ihn, mit allem, was er zur Vorbereitung braucht.
03 Labor
Analysegeräte im Dauerbetrieb: Auffälligkeiten sofort melden, bevor aus der Abweichung ein Ausfall wird — dokumentiert für die Qualitätssicherung.
04 Service
Statten Sie die Geräte Ihrer Kunden mit Meldepunkten aus: Sie erhalten strukturierte Meldungen mit Gerätekennung statt Anrufe — und geben Ihren Kunden einen sichtbaren Mehrwert.
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Häufige Fragen
Diese Frage wäre unseriös mit Ja zu beantworten — die MPBetreibV richtet sich an Sie als Betreiber, und die Dokumentationspflichten erfüllen Ihre Prozesse, nicht ein einzelnes Werkzeug. ServiceID liefert dafür die strukturierten Ausgangsdaten: wann, welches Gerät, was, mit Foto. Ob und wie diese in Medizinproduktebuch und QM-System einfließen, legen Sie fest.
Nein. Gemeldet werden Geräte, nicht Menschen: Die Meldethemen werden so konfiguriert, dass keine Patienten- oder Gesundheitsdaten abgefragt werden. Das System ist DSGVO-konform und läuft auf Servern in Deutschland und der EU.
Empfänger werden je Gerät oder Gerätegruppe konfiguriert: Hauseigene Medizintechnik, Haustechnik oder externer Dienstleister — jede Meldung landet per E-Mail im richtigen Postfach und damit in jedem Ticketsystem mit Mail-Eingang.
Genau dafür ist es gebaut: keine App, kein Login, keine Schulung. Wer ein Smartphone bedienen kann, kann melden — auch die Aushilfe im Nachtdienst, die das Gerät zum ersten Mal sieht.
Ab 0,50 € pro Gerät und Monat, zuzüglich einmaliger Einrichtung nach Umfang — ohne Vertragsbindung. Sinnvoll ist der Start mit einer Station, einem Standort oder einer Gerätegruppe; erweitert wird, wenn die Meldungen den Nutzen belegen.
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